Konfliktbewältigung als dauerhafte Lösung

Konflikte entstehen dort, wo mehrere Menschen aufeinandertreffen oder wo man vor Entscheidungen gestellt wird. Dies ist völlig normal, doch nicht jeder kann sie von allein lösen. In einer Therapie werden Sie Schritt für Schritt an die Konfliktbewältigung dieser Situationen herangeführt.

Konflikte entstehen überall

Auseinandersetzungen können sich in jeder Situation in Ihrem Leben entwickeln. Im privaten Bereich werden die ersten Spannungen mit den Eltern ausgetragen, die als Vorbild zur Konfliktbewältigung dienen. Im weiteren Lebensverlauf dann mit dem Lebenspartner, den eigenen Kindern und anderen Familienmitgliedern. In beruflicher Hinsicht keimen Probleme mit Kollegen oder Vorgesetzten auf, die sich auf Ihre Motivation und Arbeitsleistung auswirken können.
Auch mit sich allein geraten Sie in Umstände, in denen Sie mit sich selbst hadern. Ebenso führen Veränderungen in Ihrem Leben dazu, dass Sie denken, dass es keinen Ausweg mehr gibt. Derartige Missverständnisse, Meinungsverschiedenheiten oder Fehlverhalten können langjährige Konsequenzen auf die jeweilige Beziehung zu diesen Menschen haben, gleichfalls zu sich selbst, wenn keine Lösung zur Konfliktbewältigung gefunden wird.

Konflikte entstehen manchmal schleichend

Die meisten ernsthaften Probleme sind nicht plötzlich da, sondern beginnen unterschwellig und haben oft banale Ursachen, die sich erst mit der Zeit zu großen Zwistigkeiten entwickeln, falls zu diesem Zeitpunkt keine Konfliktbewältigung stattfindet. Dann ignorieren Sie den Gegenüber, reden hinter dem Rücken über ihn statt die Unstimmigkeiten mit der betreffenden Person zu besprechen und das Desinteresse wird zunehmend größer.
Ein echter Konflikt ist in dem Moment gegeben, falls sich die Parteien nur noch unterhalten, wenn es unvermeidlich ist und nicht mehr gegenseitig unterstützen. In diesem Fall kann die Konfliktbewältigung oft nur durch eine neutrale Person angeregt werden.

Unterschiedliche Konfliktarten bedürfen verschiedene Lösungsansätze

Es gibt diverse Arten von Auseinandersetzungen, die sich darin unterscheiden, welcher Grund vorliegt. Dementsprechend muss die Konfliktbewältigung angepasst werden. Ein Beziehungskonflikt entsteht, falls Ihnen ein gewisser Mensch nicht sympathisch ist und Sie reizt, beispielsweise durch seine Wortwahl. Zielkonflikte treten oft am Arbeitsplatz auf, wenn zwei Personengruppen eine Zielsetzung erreichen sollen, die Parteien aber unterschiedliche Ziele anstreben.
Im Privatleben belasten verschiedene Wünsche die Beziehung, falls zum Beispiel einer der Partner heiraten möchte, der andere dafür jedoch noch nicht bereit ist. Bei sogenannten Verteilungskonflikten spielt oft Neid eine Rolle. Hier wird ein Gegenüber vermeintlich begünstigt behandelt. Im Berufsleben kommt dies beispielsweise bei Gehaltserhöhungen vor, die Sie selbst nicht erhalten. Sach- und Beurteilungskonflikte entstehen, wenn die Parteien das gleiche Ziel verfolgen, das jedoch auf vielfältige Weise erreichen wollen. Für jede dieser Konfliktarten ist eine andere Konfliktbewältigung anzuwenden.

Konfliktlösungen erhöhen die Lebensqualität

Jegliche Streitereien schränken die Lebensbedingungen ein, da sie auf Dauer Stress und Unwohlsein auslösen. Mit professioneller Hilfe können auch tiefgründige Konflikte aufgearbeitet werden. Hierbei lernen Sie, wie Sie eigenständig eine Konfliktbewältigung durchführen können.